In unserer modernen Praxis in 3100 St. Pölten begleiten wir Sie mit wissenschaftlich fundierter Psychotherapie und psychotherapeutischer Medizin.
Themen-Überblick:
Unsere Psychotherapeutinnen unterstützen Sie dabei, belastende Lebenssituationen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln. Wir bieten einen geschützten Raum für Ihre persönliche Entwicklung, direkt im Zentrum der niederösterreichischen Landeshauptstadt.
Psychotherapie dient zur Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, die durch soziale, somatische oder psychische Faktoren maßgeblich verursacht werden.
Kernelemente in der psychotherapeutischen Medizin sind die Vorbeugung, Linderung von Leidenszuständen durch psychotherapeutische Behandlung.
Als Psychiater ist es in Österreich möglich eine zusätzliche Ausbildung für Psychotherapeutische Medizin zu absolvieren. Dadurch ist es dem behandelnden Arzt möglich zu beurteilen, ob reine Psychotherapie oder zusätzliche medikamentöse Behandlung zum gewünschten Behandlungserfolg führen.
Warum Psychotherapie? Begleitung in schwierigen Lebensphasen
Unserem hervorragend ausgebildeten Team ist es möglich, Sie bei vielfältigen Themen unter psychotherapeutischen Gesichtspunkten zu begleiten:
- Burnout
- Erschöpfungszustände
- Depressionen
- affektive Störungen
- Schizophrenien
- psychotische Störungen
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Krisenhafte Lebensumstände
- Traumatische Erlebnisse
- Suchterkrankungen
- Somatoforme Störungen
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
In der Psychotherapie können grob folgende Arten von Verfahren der Psychotherapie unterschieden werden: Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologische Psychotherapie sowie Analytische Psychotherapie
Wissenschaftlich fundierte Arten der Psychotherapie
In der Psychotherapie können grob folgende Arten von Verfahren der Psychotherapie unterschieden werden:
- Verhaltenstherapie
- Tiefenpsychologische Psychotherapie
- Analytische Psychotherapie
- Gestalttherapie
Verhaltenstherapie
In der Verhaltenstherapie werden die Lebensgeschichte und die aktuelle Lebenssituation betrachtet um dadurch eine gewünschte Veränderung zu erreichen
Dabei stellt man sich folgende Fragen:
- Warum hat der Betroffene Beschwerden?
- Was muss an Denkweise, seinen Empfinden oder seinem Handeln geändert werden?
Dadurch ist es dem Patienten möglich, oft auch unter Zuhilfenahme von erlernten Übungen, seine Einstellungen und Verhaltensweisen für die Gegenwart und Zukunft zu beeinflussen und zu ändern.
Analytische Psychotherapie
Ziel ist es nicht bewältigte Konflikte aus der Vergangenheit zu beleuchten und diese aufzuarbeten. Im Zuge der Psychotherapie lernt dabei der Patient Zusammenhänge in seiner Vergangenheit und dem aktuellen Verhalten zu erkennen und zu verstehen. Dadurch kann er mit dem Psychotherapeuten Lösungsstrategien entwickeln und dadurch seelische Erleichterung und eine positive Veränderung der Persönlichkeitsstruktur erreichen.
Tiefenpsychologische Psychotherapie
Entwicklung aus der Analytischen Psychotherapie wobei das aktuelle Geschehen, quasi die Ist-Situation stärker im Fokus steht.
Prozessorientierte Traumatherapie (Gestalt-Therapie)
Traumasensibel und erfahrungsorientiert arbeiten wir im Hier & Jetzt mit sorgfältiger Dosierung. Zuerst stehen Stabilisierung, Sicherheit und Ressourcenaufbau im Fokus: Orientierung im Raum, Körperwahrnehmung, Erdung, Grenzen. Inneres Erleben wird in kleinen, gut verträglichen Schritten herangeführt, sodass Aktivierung regulierbar bleibt. Schrittweise können gebundene Reaktionen verstanden und transformiert, Sinneseindrücke sortiert und Handlungsfähigkeit zurückgewonnen werden. Erinnerungskontakt erfolgt nur, wenn ausreichend Stabilität vorhanden ist.
Mit Fokus auf Stabilisierung, Selbstregulation, die behutsame Arbeit mit inneren Anteilen sowie Bindung und Schutz stärken wir zunächst Ressourcen und die Körper /Emotionsregulation. Belastendes wird im sicheren, geschützten Beziehungsrahmen erkundet. In kleinen, gut machbaren Schritten erproben Sie neues Erleben und Verhalten. So wachsen Selbstwirksamkeit, Kontaktfähigkeit und das Gefühl von Sicherheit.
In der Gestalttherapie stehen das gegenwärtige Erleben und die persönliche Erfahrung im Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass der Mensch über innere Ressourcen sowie die Fähigkeit zu Wachstum und Selbstregulation verfügt.
Gemeinsam wird betrachtet, wie aktuelle Belastungen im Hier und Jetzt erlebt werden. Durch bewusste Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen können Bedürfnisse, innere Blockaden und Handlungsmöglichkeiten erkannt und Veränderungsprozesse angestoßen werden.
Einzelpsychotherapie oder Gruppentherapie?
Ob für Sie, Ihre Herausforderungen und Ihr Therapieziel Einzelarbeit oder Gruppentherapie vorteilhafter ist, klären wir unter anderem im Erstgespräch.
Hier ein Überblick über die beiden unterschiedlichen Psychotherapie-Settings.
Einzel- und Gruppen-Psychotherapie
In der Einzeltherapie schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Sie den gegenwärtigen Moment mit Ihren Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen bewusst wahrnehmen. Gestalttherapie lädt ein, Bedürfnisse, Impulse und Ressourcen im Hier & Jetzt zu erkunden – ebenso wie erlebten Mangel, innere Begrenzungen und äußere Belastungen. Durch erlebnisorientierte, achtsame und klare Therapieprozesse entwickeln Sie Schritt für Schritt mehr Kontakt zu sich und zu anderen, Wahlmöglichkeiten und Handlungsspielraum. Das Tempo bestimmen Sie, die therapeutische Arbeit bleibt transparent, traumasensibel und ressourcenorientiert und kann spürbare Entlastung, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Stimmigkeit im Alltag ermöglichen.
Unterstützung bei Emotionsregulation, Kontaktfähigkeit, gesunde Grenzen zu stärken und Stress wirksam zu bewältigen. Wir arbeiten erfahrungsnah, körperbezogen und prozessorientiert im Hier & Jetzt, mit klaren überschaubaren Schritten, ganz im eigenen Rhythmus.
Gruppenpsychotherapie (Jahresgruppe)
Die Gruppe bietet einen lebendigen Erfahrungsraum, in dem Beziehungsmuster, Bedürfnisse und Grenzen im Kontakt erfahrbar werden. Über Resonanz, Feedback und achtsam angeleitete Übungen erkunden Sie, wie Sie mit sich und anderen in Beziehung gehen, dadurch können neue, stimmige Formen des Miteinanders entwickelt werden. Sie üben klare Selbstmitteilung, Präsenz und Regulierung im sozialen Kontext. Das stärkt Zugehörigkeit, Selbstannahme und Wirksamkeit im Alltag. Sicherheit, Transparenz und Freiwilligkeit sind die Basis, jede*r gestaltet Schritte im eigenen Tempo.
- Vorgespräch im Einzelgespräch danach Warteliste, bis die Gruppe startet
- Gruppe ab 5 Personen bis 8 Personen