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Depression

Eine Depression ist im medizinischen Sinne eine psychische Erkrankung, die mit Symptomen wie gedrückter Stimmung sowie Freud und Antriebslosigkeit einhergeht. Die Depression tritt sehr häufig auf, wobei ungefähr zwischen 16 und 20 Menschen während ihres Lebens eine Depression entwickeln. Man geht davon aus, dass ein Viertel der Patienten, die ihren Hausarzt wegen ihrer Beschwerden aufsuchen, an einer Depression leiden. Nur bei der Hälfte von ihnen wird Erkrankung erkannt und wiederum nur bei einem Viertel davon zureichend behandelt.

Bei Frauen wird die Diagnose über doppelt so oft gestellt wie bei Männern, was darin begründet sein dürfte, dass Männer seltener wegen Depression zum Arzt gehen, und sich zum anderen Depression bei Männern durch andere Symptome äußert.Ursache einer Depression ist ein veränderter Stoffwechsel im Gehirn, wobei der Spiegel der Neurotransmitter im Vergleich zu gesunden Menschen niedriger ist.

Dadurch kommt es zu vermindertem Antrieb und einer Beeinträchtigung der positiven Empfindungen wie Zufriedenheit, Freude und glücklich sein. Fest steht, dass eine Depression nicht auf einzelne Ursachen zurückzuführen ist, sondern mehrere Faktoren beteiligt sind, die in Kombination eine Depression hervorrufen.

So kann man vereinfacht sagen, dass äußere und innere Einflüsse einen Menschen an einer Depression erkranken lassen.Äußere Faktoren können Jahreszeiten wie etwa bei der sogenannten Herbst-Winterdepression sein (Mangel an Licht) oder innere Einflüsse wie körperliche Erkrankungen wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder bestimmte Medikamente.