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Erschöpfung

Die Erschöpfung ist ein klinisches Phänomen und ein Zustand, bei der die Person, die über den Zustand klagt, in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist. Diese hat also das Gefühl, dass sie nicht mehr die Leistungsfähigkeit hat, die sie früher hatte, also umgangssprachlich nicht mehr kann.

Daher kann man auch sagen, die Person befindet sich in einem Erschöpfungszustand und ist in der Fähigkeit etwas zu leisten stark eingeschränkt ist.

Man unterscheidet eine körperliche Erschöpfung und die psychische Erschöpfung. Die körperliche Erschöpfung definiert sich über körperliche Symptome die im Vordergrund stehen, wobei bei der psychischen Erschöpfung die psychischen Symptome im Vordergrund stehen.

Der Begriff der Erschöpfung ist generell in der Medizin nicht näher definiert. Man kann dazu jedoch auf der Grundlage der klinischen Erfahrung folgendes zur psychischen Erschöpfung sagen:

Bei der psychischen Erschöpfung handelt es sich um einen Zustand, wie er sich nach sehr lang andauernder starker psychischer Belastung darstellt bzw. entwickelt hat. Dabei tritt zuerst ein psychischer Reizzustand auf, der in einen psychischen Erschöpfungszustand übergeht. Ein psychischer Erschöpfungszustand ist oft durch ein klinisches Erscheinungsbild wie z.B Depression oder Burnout erkennbar. Durch negative Konditionierung, wie sie bei längerer psychischer Belastung auftritt (Beispiel Burnout), kann dies zur Folge haben, dass diese Phänomene noch lange Zeit fortbestehen, auch wenn die psychische Belastung längst nicht mehr gegeben ist.

Die frühzeitige Beratung durch einen Facharzt für Psychiatrie hilft, eine negative Langzeitkonditionierung zu verhindern und die eigenen Gewohnheiten zu analysieren um dem Erschöpfungszustand vorzubeugen.